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Mit Vitaminen und Co.: Stress natürlich in den Griff bekommen

„Sechs von zehn Menschen in Deutschland fühlen sich gestresst – unabhängig davon, ob beruflich oder privat“, heißt es in einer Studie der Techniker Krankenkasse. Und fast 60 Prozent der Erwachsenen in Deutschland sind der Meinung, dass ihr Leben in den letzten drei Jahren stressiger geworden ist. Um gegen den Stress anzukämpfen, sollte man aber besser nicht zum Alkohol greifen, sondern sich mit schonenden, pflanzlichen Alternativen befassen. So schützen beispielsweise Vitamine die Zellen vor oxidativem Stress.

Die Krankenkassen verzeichnen seit 15 Jahren eine Zunahme stressbedingter Krankschreibungen. Von den gut 15 Fehltagen pro Kopf und Jahr entfallen 2,5 Tage auf psychische Beschwerden wie Depressionen, Angst- und Belastungsstörungen. Ein Hintergrund: Ständige Erreichbarkeit, Angst vor Leistungsüberwachung und eine Beschleunigung der Arbeitstätigkeit sind wichtige Auslöser für Stress aufgrund neuer Technologien in der Arbeitswelt (digitaler Stress). Das berichten Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik (FIT) und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Allein Depressionen gehören laut der Stiftung Deutsche Depressionshilfe zu den häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzten Erkrankungen. Jeder fünfte Bundesbürger erkrankt einmal im Leben an einer Depression, und insgesamt sind in Deutschland fast fünf Millionen Menschen jedes Jahr von einer behandlungsbedürftigen, unipolaren Depression betroffen.

Zu zahlreichen weiteren, sehr interessanten Ergebnissen kommt auch die „Stressstudie 2016“ der Techniker Krankenkasse unter dem Titel „Entspann dich, Deutschland“. Auch wenn der Begriff „Stress“ im täglichen Sprachgebrauch nicht trennscharf definiert sei, so lasse die eigene Wahrnehmung doch keinen Zweifel: Hohe Anspannung, niedrige Reizschwelle, zu viele Gedanken zur gleichen Zeit und eine genervte Ungeduld mit anderen genau wie mit sich selbst – so in etwa fühle sich Stress an. „Sechs von zehn Menschen in Deutschland fühlen sich gestresst – unabhängig davon, ob beruflich oder privat. Ein knappes Viertel der Bevölkerung, 23 Prozent, gibt sogar an, häufig gestresst zu sein. Immerhin: Demgegenüber stehen aber auch 40 Prozent, die sich selten oder nie gestresst fühlen.“

Übrigens: „Fast 60 Prozent der Erwachsenen in Deutschland sind der Meinung, dass ihr Leben in den letzten drei Jahren stressiger geworden ist. Ob ihr Leben tatsächlich stressiger geworden ist oder sie es nur als anstrengender empfinden, lässt sich mit den Antworten auf diese Frage nicht belegen. Wer angibt, Stress zu empfinden, postuliert damit aber auch eine gewisse Belastung.“ Und wer ohnehin unter Strom stehe, habe auch öfter das Gefühl, sein Stress habe zugenommen. Zumindest teilweise dürfte dies auch eine Stressfolge sein: Der Blick verenge sich, und Betroffene nehmen ihre Belastungen als besonders massiv wahr. So sagen fast 90 Prozent der häufig Gestressten, dass ihre individuelle Stressbelastung zuletzt noch größer geworden ist. Bei den manchmal Gestressten sagen dies laut der Studie „Entspann dich, Deutschland“ nur zwei Drittel.

Stress: Der Griff zum Alkohol kann schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben

Nun sollte Stress aber nicht dazu führen, dass Menschen diesen Situationen mit bestimmten „Mittelchen“ begegnen. Oftmals wird beispielsweise zum Alkohol gegriffen, um dem Stress Herr zu werden. Sicher, Alkohol ist soziales Bindemittel, er entspannt, baut Frust ab und gehört für viele Menschen irgendwie einfach zum Leben dazu. Doch der Griff zum Alkohol kann schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben – besonders dann, wenn er regelmäßig genossen wird. Die Ergebnisse der „Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland“ von 2013 bestätigen bereits, dass Risikokonsum und Rauschtrinken in der deutschen Bevölkerung sehr verbreitet sind. Schon der Genuss von mehr als einem Glas Wein oder zwei Gläsern Bier täglich bei Männern fällt laut der Suchtberatung unter die Kategorie riskanter Konsum. Bei Frauen liegt der Wert aufgrund der unterschiedlichen Konstitution sogar darunter. 9,5 Millionen Menschen in Deutschland konsumieren Alkohol in gesundheitlich riskanter Form. Und im „Journal of Health Monitoring“ des Robert Koch Instituts von September 2016 wird herausgestellt, dass der Alkohol zu den fünf wesentlichen Risikofaktoren für Krankheiten und Beeinträchtigungen. Er gilt als mitverursachend für mehr als 200 Krankheiten.

Im Alltag bedeutet das: Schon ein Glas Alkohol kann im Laufe des Tages zu Konzentrationsverlusten und Müdigkeit führen. Und auf Dauer steigt der benötigte Pegel, damit Alkohol zum Gute-Laune-Bringer wird. Als Folgen des immer höheren Konsums können eine Fettleber, oft auch in Verbindung mit einer Hepatitis, Vitaminmangelzustände, dauerhaft hoher Blutdruck oder auch Nervenschäden auftreten. Und das alles, weil der Alkohol beim Abbau von Stress und der Bekämpfung von seelischen Schwierigkeiten helfen sollte…

Natürliche Vitalstoffe zum Stressabbau sind absolut gesund und schonend

Das heißt, dass Alkohol als dauerhafter Problemlöser gänzlich ungeeignet ist. Zumal es dafür eine Vielzahl wesentlich besserer Lösungen gibt, ganz abgesehen von einer konstant gesunden Ernährung, viel Bewegung und mentalen Übungen zum Stressabbau. Viele dieser Lösungen stammen aus der Natur, erzielen einen unmittelbaren, nachhaltigen Effekt und sind absolut gesund und schonend.

Dazu zählt beispielsweise die Jasminblüte. Sie sind in der ganzen Welt als die Top-Anti-Stress-Substanz bekannt. Die Blüten wirken auf das zentrale Nervensystem, entspannen und wirken positiv auf die Gemütslage. Gleiches gilt für Hopfen, der für seine beruhigende Wirkung bekannt ist. Die Arzneipflanze des Jahres 2007 wirkt sofort positiv auf die Psyche und damit auf das komplette seelische Gleichgewicht. Fröhlichkeit, Unbeschwertheit und Leichtigkeit breiten sich sofort nach Einnahme von Hopfen aus. Diese Tatsache ist heute wissenschaftlich anerkannt.

Wichtig für den Stressabbau sind auch die Vitamine B, C, D und E. Vitamin C ist ein echtes Multitalent. Es kann die allgemeine Immunabwehr des Körpers unterstützen und fördert wie Vitamin D das Immunsystem und somit Regenerationskraft und Wohlbefinden. Für Vitalität und neue Antriebskraft sorgt das wertvolle Vitamin E. Es spendet Energie für den Tag und kann die Zellgesundheit fördern, da das Vitamin die Zellen vor oxidativem Stress schützt. Pantothensäure wiederum, auch als Vitamin B5 bekannt, wird nachgesagt, dass sie gegen Stress wirken soll und eine gesunde Nervenaktivität unterstützt.

Wer viel Stress hat, leidet übrigens oft auch an einem Eisenmangel. Diesen Mangel gilt es durch die Zufuhr natürlicher Nahrungsergänzung auszuschließen. Eisen spendet Energie und neuen Schwung. Da dieses Spurenelement den Sauerstofftransport im Körper unterstützt, kann es die Konzentrationsfähigkeit steigern. Auch das Immunsystem wird durch dieses hochwertige Spurenelement gestärkt.